Universität Koblenz-Landau
Campus Landau
Institut für Sozialwissenschaften
Abteilung Politikwissenschaft
Das Verhältnis von Politik und Medien im europäischen Vergleich
Mittwochs, 14-16 Uhr, Thomas-Nast-Straße 44, Raum TN 021
Beginn: 22. Oktober 2008
Besondere Hinweise
- Begrenzte Teilnehmerzahl: 60
- Anmeldung per KLIPS
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Fehlstundenregelung
- Die Teilnehmer dürfen bis zu zweimal - ohne Angabe von Gründen - fehlen.
- Bei dreimaligen Fehlen ist ein ärztliches Attest erforderlich, das bei der darauffolgenden Sitzung vorgelegt werden muss.
- Teilnehmer, die mehr als dreimal gefehlt haben, erhalten keinen Teilnahmenachweis.
Qualifizierter bzw. benoteter Leistungsnachweis
- Hausarbeit im Umfang von 12-15 Seiten
- Abgabetermin: 30. März 2009. (Eine Fristverlängerung ist leider nicht möglich.)
Übersicht
- 1. Sitzung, 22. Oktober 2008: Einführung in das Thema
- 2. Sitzung, 29. Oktober 2008: Die Welt als System – Die Welt als Konstruktion
- 3. Sitzung, 5. November 2008: Logik der Medien I (Journalismus)
- 4. Sitzung, 12. November 2008: Logik der Medien II (Medienökonomie)
- 5. Sitzung, 19. November 2008: Logik der Medien III (Mediensystem)
- 6. Sitzung, 26. November 2008: Logik der Medien III (Mediensystem)
- 7. Sitzung, 3. Dezember 2008: Logik der Politik I (policy)
- 8. Sitzung, 10. Dezember 2008: Logik der Politik II (polity) + Logik der Politik III (politics)
- 9. Sitzung, 17. Dezember 2008: Der Fall Deutschland I
- 10. Sitzung, 7. Januar 2008: Der Fall Deutschland II
- 11. Sitzung, 14. Januar 2008: Der Fall Österreich
- 12. Sitzung, 21. Januar 2008: Der Fall Großbritannien
- 13. Sitzung, 28. Januar 2008: Der Fall Niederlande
- 14. Sitzung, 4. Februar 2008: Der Fall Italien
- 15. Sitzung, 11. Februar 2008: Die Medialisierungsthese
- Aktualitätsberichte
1. Sitzung, 22. Oktober 2008: Einführung in das Thema
(Politiker und Journalisten sprechen über ihr gegenseitiges Verhältnis)
Nach welchen Regeln arbeiten Politiker und Journalisten und wie beschreiben Sie ihr gegenseitige Verhältnis?
Quellen
- Bergmann, Jens & Pörksen, Bernhard (Hrsg.) (2007): Medienmenschen - Wie man Wirklichkeit inszeniert. Münster: Solibro.
- Joschka Fischer (Bergmann/Pörksen 2007: 41-51)
- Paul Kirchhof (Bergmann/Pörksen 2007: 149-156)
- Jürgen Leinemann (Bergmann/Pörksen 2007: 167-178)
- Klaus Kocks (Bergmann/Pörksen 2007: 157-165)
- Paul Sahner (Bergmann/Pörksen 2007: 245-255)
Aufgabe
Lesen Sie die fünf Interviews mit Politikern und Journalisten und stellen Sie für beide Gruppen jeweils 10 Regeln auf, die Sie in Ihrer jeweiligen Funktion gegenüber der anderen Gruppe beachten sollte. Belegen Sie alle Regeln mit Zitaten aus dem Text und der jeweiligen Seitenzahl!
2. Sitzung, 29. Oktober 2008: Die Welt als System – Die Welt als Konstruktion
(Grundzüge von Konstruktivismus und der Systemtheorie Niklas Luhmanns)
Der bedeutende Soziologe Niklas Luhmann hat in einem vielzitierten Satz festgehalten: „Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien“ (Luhmann 2004: 9). In der Sitzung soll darüber gesprochen werden, ob er recht hat und welche Konsequenzen dies für das Verstehen von Massenmedien und anderen sozialen Systemen wie der Politik hat.
Fragestellungen
- Was kann man unter einem System verstehen?
- Was unterscheidet das System der Massenmedien von anderen gesellschaftlichen Teilsystemen wie Wirtschaft oder Politik?
- Inwieweit ist das was in den Massenmedien berichtet wird eine soziale Konstruktion?
Quellen
Aufgabe
Schauen Sie sich bitte zunächst beide Interview-Videos bei YouTube an und lesen anschließend das Einführungskapitel aus dem Buch "Die Realität der Massenmedien" von Niklas Luhmann. Erstellen Sie auf einem DIN A4-Blatt eine grafische Darstellung, mit der Sie anderen Menschen die Grundzüge von System und Umwelt erklären würden.
3. Sitzung, 5. November 2008: Logik der Medien I (Journalismus)
(Von Nachrichtenwerten und journalistischer Praxis)
Journalisten orientieren sich bei Ihrer Arbeit an den sogenannten Nachrichtenwerten. Die Friedensforscher Galtung und Ruge (1965) entwickelten ihre Kategorien ausgehend von der Berichterstattung über die Krisenherde zu ihrer Zeit. Aufbauend auf Ihrer Arbeit wurde die Nachrichtenwerttheorie immer weiter entwickelt. In der Sitzung stehen zwei Fragestellungen im Mittelpunkt.
Fragestellungen
- Was sind Nachrichtenwerte und wozu dienen sie?
- Wer sind die Journalisten und wie arbeiten diese?
Quellen
- Galtung, Johan & Ruge, Mari Holmboe (1965): The Structure of Foreign News. The Presentation of the Congo, Cuba and Cyprus Crisis in Four Norwegian Newspapers, in: Journal of Peace Research 2 (1), S. 64-91.
Staab, Joachim Friedrich (1998): Faktoren aktueller Berichterstattung - Die Nachrichtenwert-Theorie und ihre Anwendung auf das Fernsehen, in: Kamps, Klaus & Meckel, Miriam (Hrsg.), Fernsehnachrichten - Prozesse, Strukturen, Funktionen. Opladen: Westdeutscher.
- Krüger, Udo Michael (2008): InfoMonitor 2007: Unterschiedliche Nachrichtenkonzepte bei ARD, ZDF, RTL und SAT.1, in: Media Perspektiven 38 (2), S. 58-83.
URL (28.10.2008): http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/02-2008_Krueger.pdf
- Weischenberg, Siegfried, Malik, Maja & Scholl, Armin (2006): Die Souffleure der Mediengesellschaft / Report über die Journalisten in Deutschland. Konstanz: UVK.
Aufgaben
1. Lesen Sie den Text von Staab (1998) und stellen Überlegungen an, inwieweit welche der identifizierten Nachrichtenwerte auch für Presse, Hörfunk und textorientierte Internetangebote zutreffen. Verschriftlichen Sie Ihre Überlegungen, so dass Sie darauf während der Sitzung zurückgreifen können.
2. Suchen Sie im Archiv der Tagesschau die 20:00-Uhr Sendung, die mit Datum in der folgenden Liste ihrem Namen zugeordnet ist. Schauen Sie sich diese Folge an und ordnen alle Beiträge aus der Sendung in die folgenden Kategorien in Form einer Strichliste ein.
- Politik
- Wirtschaft
- Gesellschaft/Justiz
- Wissenschaft/Kultur
- Unfall/Katastrophe
- Kriminalität
- Human Interest/Buntes
- Sport
- Wetter
- Sonstiges
3. Erarbeiten Sie in Ihrer Gruppe eine Kurzzusammenfassung in Form von Thesen für die entsprechenden Kapitel aus dem Buch von Weischenberg/Malik/Scholl (2006). Die Zusammenfassung sollte 30 Thesen nicht überschreiten und auf einem DIN A4-Blatt Platz finden. Letzteres sollte bis Dienstag Abend 18 Uhr als RTF oder PDF-Dokument vor der Sitzung per E-Mail an stollen@uni-landau.de geschickt werden, damit es hier veröffentlicht werden kann. Notieren Sie auf dem Blatt lediglich den Kapiteltitel sowie die Thesen und belegen Sie jede These mit den entsprechenden Seitenzahlen in Klammern hinter jeder These. Bsp.: "Journalisten greifen bei ihrer Arbeit gerne auf andere Medien - insbesondere sogenannte Leitmedien - zurück (645, 917)."
4. Sitzung, 12. November 2008: Logik der Medien II (Medienökonomie)
(Medienökonomie – Wer lenkt Worte und Bilder?)
Fragestellungen
- Wem gehören die Medien in Deutschland?
- Welche Medien haben die größe Reichweite in der Bevölkerung?
Quellen
Röper, Horst (2006): Formationen deutscher Medienmultis / Teil 1, ProSiebenSat.1 Media AG und Axel Springer AG, in: Media Perspektiven (3), S. 114-124.
Röper, Horst (2006): Formationen deutscher Medienmultis 2005 / Teil 2, Bertelsmann AG, RTL Group, Gruner + Jahr, Burda, WAZ, Holtzbrinck und Bauer, in: Media Perspektiven (4), S. 182-200.
- Media Perspektiven (2007): Daten zur Mediensituation in Deutschland 2007 (Basisdaten). Frankfurt am Main: Media Perspektiven.
Aufgaben
1. Lesen Sie die Basistexte von Röper.
2. Erarbeiten Sie in Ihrer Gruppe eine Kurzzusammenfassung in Form von Thesen für die entsprechenden Reichweiten deutscher Medien. Welche Angebote sind erfolgreich? Welche Angebote sind in der jungen (14-29), mittleren (30-49) und älteren (50 und älter) Altersgruppe erfolgreich? Wie hat sich die Mediennutzung in den letzten Jahren entwickelt?
Die Zusammenfassung sollte 30 Thesen nicht überschreiten und auf einem DIN A4-Blatt Platz finden, das bis Dienstag Abend 18 Uhr als RTF oder PDF-Dokument vor der Sitzung per E-Mail an stollen@uni-landau.de geschickt wird.
FIlm aus der Sitzung
Weber, Jürgen/Brüggemann, Katrin (2006) :
Meinungsbildung [Elektronische Ressource] / Drehbuch: Jürgen Weber. Red. und Prod.-Ltg.: Katrin Brüggemann. - Konstanz : didactmedia, 2006. - 1 DVD-ROM (21 Min.) : farb., PAL ; 12 cm, in Behältnis 19 x 14 x 2 cm; (ger)
ISBN 3-936244-92-8 (Standortnummer BLB Karlsruhe: 108 V 343)
5. Sitzung, 19. November 2008: Logik der Medien II (Medienökonomie)
(Medienökonomie – Wer lenkt Worte und Bilder?)
Aufgabe
Aufgrund der geringen Teilnahme an der Sitzung vom 12. November bleibt das Thema und die Aufgaben der 4. Sitzung erhalten. Für die Arbeitsgruppen gibt es dementsprechend keine neue Aufgabenstellung. Die Thesenpapiere vom letzten Mal müssen in der Sitzung vom 19. November von den Autoren(teams) vorgestellt werden.
6. Sitzung, 26. November 2008: Logik der Medien III (Mediensystem)
(Mediensysteme in Westeuropa – Organisation und Kultur)
Fragestellungen
- Was macht ein Mediensystem aus?
- Welche Typen von Mediensysteme lassen sich unterscheiden?
- Welche Bedeutung hat die Medienpolitik?
Quellen
- Hallin, Daniel C. & Mancini, Paolo (2004): Comparing media systems - Three models of media and politics. Cambridge: Cambridge University Press.
- Tenscher, Jens (2008): Massenmedien und politische Kommunikation in den Ländern der Europäischen Union, in: Gabriel, Oscar W. & Kropp, Sabine (Hrsg.): Die EU-Staaten im Vergleich. Strukturen, Prozesse, Politikinhalte. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Wiesbaden: VS.
- Thomaß, Barbara (2007): Westeuropa, in: dies. (Hrsg.), Mediensysteme im internationalen Vergleich. Konstanz: UVK, 210-228.
- Pfetsch, Barbara & Maurer, Peter (2008): Mediensysteme und politische Kommunikationsmilieus im internationalen Vergleich: Theoretische Überlegungen zur Untersuchung ihres Zusammenhangs, in: Melischek, Gabriele, Seethaler, Josef & Wilke, Jürgen (Hrsg.), Medien & Kommunikationsforschung im Vergleich / Grundlagen, Gegenstandsbereiche, Verfahrensweisen. Wiesbaden: VS.
- Bartie, Ian (2004): Media, in: Compston, Hugh (Hrsg.), Handbook of public policy in Europe / Britain, France and Germany. Basingstoke: Palgrave Macmillan.
Aufgabe
1. Lesen Sie den Text von Tenscher und notieren Sie sich entsprechende Merkmale mit denen einzelne Länder unterschieden werden können.
2. Arbeitsgruppen: Zusammenfassung der Texte von
Form wie gewohnt: max. 30 Thesen auf max. 1 DIN A4-Seite.
7. Sitzung, 3. Dezember 2008: Logik der Politik I (policy)
(Der Nachrichtenwert politischer Inhalte: Reformen und das liebe Gemeinwohl)
Fragestellungen
- Wie versuchen Politiker Nachrichten zu machen?
- Welche Themen und Politikfelder lassen sich gut vermitteln?
- Agenda-Setting / Agenda-Making
Quellen
Aufgabe
- 1. Lesen Sie den Text von Bennett und notieren sich einzelne Strategien, wie die Politik selbst Nachrichten "produzieren" kann.
- 2. Es gibt keine Aufgabe für die einzelnen Arbeitsgruppen.
8. Sitzung, 10. Dezember 2008: Logik der Politik II (polity) + Logik der Politik III (politics)
(Politische Systeme als Rahmen: Parteien und andere Akteure + Politische Kulturen als Norm: Ungeschriebene Gesetze und Machtspiele)
Aufgabe
- Führen Sie in den Arbeitsgruppen eine Recherche zu Ihrem Länderthema durch und stellen diese Quellen in einem vereinfachten Literaturverzeichnis zusammen.
- Vereinbaren Sie mit mir einen Sprechstundentermin, wo wir den möglichen Aufbau des Länderreferates, das Thema und die Literaturauswahl durchsprechen können. Meine normale Sprechstunde findet dienstags von 14-16 Uhr. Alternative Termine können per E-Mail vereinbart werden.
9. Sitzung, 17. Dezember 2008: Der Fall Deutschland I
(Erfolgreicher Wahlkampf nur mit Bild, BamS und Glotze?)
Referatsgruppe
Karin Behrendt, Ina-Mara Dahmen, Katja Dippold, Sarah Maria Gorski, Falk Reimer, Rilana Reinkensmeier, Anne-Kathrin Xylander
Quellen: wissenschaftliche Wahlkampfstudien
10. Sitzung, 7. Januar 2008: Der Fall Deutschland II
(Zwischen Routine und Skandal: Lobbyismus und Hintergrundgespräche)
Referatsgruppe
Vanessa Christ, Sabrina Frasch, Benjamin Glump, Marian Schellenberger
Quellen: wissenschaftliche Kampagnenanalysen
- Bentele, Günter/Fröhlich, Romy/Szyszka, Peter (2008): Handbuch der Public Relations. Wissenschaftliche Grundlagen und berufliches Handeln. Wiesbaden: VS.
[UB Landau: kom 620-103]
11. Sitzung, 14. Januar 2008: Der Fall Österreich
(Wahlkampf gegen die Krone? – Die aktuelle Parlamentswahl in Österreich)
Referatsgruppe
Markus Bauer, Sascha Dechert, Christian Hayer, Carsten Pommer, Christian Käfer, Christian Kopp, Lisa Reiner
Aufgabe
Schauen Sie sich die Dokumentation über die österreichische Kronenzeitung sowie den Beitrag der Deutschen Welle über die Rolle der Zeitung im letzten Nationalratswahlkampf an.
Dank Herrn Peiser können wir nun alle über den Loriot-Sketch lachen:
Quellen: Handbücher, Medienberichte
- Filzmaier, Peter/Plaikner, Peter/Duffek, Karl A. (Hrsg.) (2007): Mediendemokratie Österreich. Wien, Köln, Weimar: Böhlau.
- Pelinka, Anton (2006): Das politische System Österreichs, in: Ismayr, Wolfgang (Hrsg.), Die politischen Systeme Westeuropas. 3., aktualisierte und überarbeitete Auflage. Wiesbaden: VS, 521-552.
- Plasser, Fritz (2006): Massenmedien und politische Kommunikation, in: Dachs, Herbert/Gerlich, Peter/Gottweis, Herbert/Kramer, Helmut/Lauber, Volkmar/Müller, Wolfgang C./Tálos, Emmerich (Hrsg.), Politik in Österreich. Das Handbuch. Wien: Manz, 525-537.
- Steinmaurer, Thomas (2004): Das Mediensystem Österreichs, In: Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg (Hrsg.), Internationales Handbuch Medien 2004/2005. 27. Auflage. Baden-Baden: Nomos, 505-520.
12. Sitzung, 21. Januar 2008: Der Fall Großbritannien
(New Labour dank Murdoch? – Tony Blairs Weg ab durch die neue Mitte)
Referatsgruppe
Simon Bangert, Marea Büchler, Matthias Gallei, Philipp Peiser, Patrick Weiß
Quellen: Handbücher, Medienberichte
- Curtice, John (1997): Is the Sun Shining on Tony Blair? The Electoral Influence of British Newspapers, In: Harvard International Journal of Press/Politics 2 (1), 9-26.
- Moran, Michael (2005): How political communication happens, in: ders. (Hrsg.), Politics and governance in the UK. Basingstoke: Palgrave Macmillan, 341-365.
- Brettschneider, Frank (2007): Regierungskommunikation in Großbritannien und den USA: zentrale Einbettung, In: Weidenfeld, Werner (Hrsg.), Reformen kommunizieren. Herausforderungen an die Politik. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung.
- Marx, Stefan (2008): Die Legende vom Spin doctor. Regierungskommunikation unter Schröder und Blair. Wiesbaden: VS.
- Humphreys, Peter (2004): Das Mediensystem Großbritanniens, In: Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg (Hrsg.), Internationales Handbuch Medien 2004/2005. 27. Auflage. Baden-Baden: Nomos, 326-339.
13. Sitzung, 28. Januar 2008: Der Fall Niederlande
(Ende der Kuschelwahlkämpfe durch Pims Populismus?)
Referatsgruppe
Tobias Dressler, Sebastian Jung, Julia Kaufmann, Jessica Maué, Jürgen Neuner, Sandra Schüpferling
Quellen: Handbücher, Medienberichte
- Bosman, Jan/d'Haenens, Leen (2008): News reporting on Pim Fortuyn: framing in two Dutch newspapers, In: Media, Culture & Society 30 (5), 735-748.
- Brants, Kees/Bardoel, Jo (2008): Death Duties: Kelly, Fortuyn and their Challenge to Media Governance, In: European Journal of Communication 23 (4), 471-489.
- Kleinnijenhuis, Jan/van Hoof, Anita M. J./Oegema, Dirk (2006): Negative News and the Sleeper Effect of Distrust, In: Harvard International Journal of Press/Politics 11 (2), 86-104.
- Van Holsteyn, Joop J. M./Irwin, Galen A. (2003): Never a Dull Moment: Pim Fortuyn and the Dutch Parliamentary Election of 2002, In: West European Politics 26 (2), 41-66.
- Brants, Kees/Philip van Praag (2006): Signs of Media Logic. Half a Century of Political
Communication in the Netherlands, in: Javnost/The Public 13(1), 27-41.
- Thiel, Elis (1998): Rundfunkwege. Öffentlich-rechtliches Fernsehen in den Niederlanden in der dualen Rundfunkordnung. Eine Analyse mit vergleichendem Blick auf Österreich.
- Bardoel, Jo/van Reenen, Ben (2004): Medien in den Niederlanden, In: Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg (Hrsg.), Internationales Handbuch Medien 2004/2005. 27. Auflage. Baden-Baden: Nomos, 475-492.
14. Sitzung, 4. Februar 2008: Der Fall Italien
(Mit Medienmacht ins Amt: Berlusconi und seine Forza Italia)
Referatsgruppe
Alexander Berditsch, Sandra Dürk, Katrin Gellweiler, Benjamin Looser, Tanja Neukirchen, Stephan Omlor, Carina Pfeil
Quellen: Handbücher, Medienberichte
- Köppl, Stefan (2007): Politische Kultur als Bollwerk gegen die Mediokratie, in: Gassen, Vera/Hofer, Lutz/Rinke, Eike Mark/Stollen, Torsten/Wolf, Christian (Hrsg.), Düsseldorfer Forum Politische Kommunikation. Akteure. Prozesse. Strukturen. Münster: Lit, 173-190.
- Mancini, Paolo (1997): Italy's Berlusconi Factor, In: Press/Politics 2 (1), 116-120.
- Statham, Paul (1996): Berlusconi, the Media, and the New Right in Italy, In: Press/Politics 1 (1), 87-105.
- Köppl, Stefan (2007): Das Politische System Italiens. Eine Einführung.Wiesbaden: VS.
[UB Landau: pol 36-287]
- Mancini, Paolo (2007): A publishing success: The literature on Berlusconi, In: Global Media and Communication 3 (1), 101-108.
- Feustel, Dirk (2007): One Man Show. Silvio Berlusconi und die Medien. Marburg: Tectum.
- Natale, Anna Lucia (2004): Das Mediensystem Italiens, In: Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg (Hrsg.), Internationales Handbuch Medien 2004/2005. 27. Auflage. Baden-Baden: Nomos, 373-382.
15. Sitzung, 11. Februar 2008: Die Medialisierungsthese
(Wer gewinnt: Politiker oder Journalisten?)
Quellen
- Vowe, Gerhard (2006): Mediatisierung der Politik. Ein theoretischer Ansatz auf dem Prüfstand, in: Publizistik 51 (4), 437-455.
- Vowe, Gerhard/Dohle, Marco (2008): Welche Macht wird den Medien zugeschrieben? Das Verhältnis von Medien und Politik im Spiegel der Mediatisierungsdebatte, in: Jäckel, Michael/Mai, Manfred (Hrsg.), Medienmacht und Gesellschaft. Zum Wandel öffentlicher Kommunikation. Frankfurt/Main: Campus, 11-36.
Aktualitätsberichte
Dienstag, 4. November 2008
-Namen der Referenten fehlen-
- Powerpoint (-Namen der Referenten fehlen-)
- Thema 1: Medienwahlkampf in den USA
- Thema 2: Rundfunkänderungsstaatsvertrag
- Thema 3: Medientage in München
- Thema 4: ZDF-Kündigung-Elke Heidenreich
- Thema 5: Medienverhältnis Michael Ballack
Dienstag, 11. November 2008
Katharina Gräber, Pascal Lorenz, Victoria Steinhauer
- Powerpoint (ok)
- Thema 1: Finanzkrise. Diskussion über die Mitschuld von Börsenmagazinen an der Krise.
- Thema 2: EM Sport Media | Sat1 und Pro7 müssen eine Sonderabschreibung von ca. 135 000 000 € tätigen
- Thema 3: Stasiverdacht gegenehemaligen Tagesschau-Chef
- Thema 4: Chaos Minister. Bundesverkehrsminister Tiefensee ist aufgrund seiner Bahnpolitik in die Kritik geraten.
- Thema 5: Atommüll. Demonstration gegen und Diskussion über das Endlager in Gorleben und die Sicherheit im Salzstock.
Dienstag, 18. November 2008
- Ausschnitte aus der ZAPP-Sendung vom 12. November
http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID5104510,00.html
- Unfassbar: Autofahrer filmt Busunglück statt zu helfen
http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,OID5104302_VID5103370,00.html
- Offensiv - FIA-Chef Mosley verklagt Boulevardpresse
http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID5104322,00.html
- Undurchsichtig - Nachrichten und PR bei "Google-News“
http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,OID5104266_VID5103374,00.html
Dienstag, 25. November 2008
Dienstag, 2. Dezember 2008
Dienstag, 9. Dezember 2008
Dienstag, 16. Dezember 2008
Quellen im Radio
Quellen im Fernsehen
- ZAPP - Das Medienmagazin (NDR Fernsehen)
(immer mittwochs, 23.00 Uhr)
Sendung: http://www.ndr.de/zapp
Es gibt kein Podcastangebot zum Abonnieren!
Also entweder aufnehmen oder nach den Wiederholungen auf NDR oder 3sat suchen.
Einzelne Beiträge werden vom NDR online archivert und können als Stream angeschaut werden.
- Einblick - Das Medienmagazin (Bayerisches Fernsehen)
(immer sonntags, 16.00 bis 16.30 Uhr)
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/einblick/index.xml
Auch hier gibt kein Podcastangebot zum Abonnieren!
Gestaltung des Aktualitätsberichtes
- Dauer der Präsentation gesamt: 10 Minuten
- 5 Powerpoint-Folien: Überblick über die fünf wichtigsten Themen der Woche
- Zu den fünf wichtigsten Themen sollen jeweils 3 Internetverknüpfungen recherchiert werden, die auf dieser Seite zusammen mit der Übersicht am Dienstagabend vor jeder Sitzung veröffentlicht werden und interessierten Seminarteilnehmern einen schnellen Zugang zum Thema ermöglichen.
- Es können in der Sitzung kurze Audio- oder Videoausschnitte eingespielt werden. Hierzu stehen Laptop und Beamer in jeder Sitzung zur Verfügung. Bitte ziehen Sie möglich Audio-Clips auf einen USB-Stick.
Software für Podcast (Freeware)
Hinweise zu den Länderreferaten
Aufbau und Umfang von Präsentation und Thesenpapier
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Präsentation |
Thesenpapier |
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1. Allgemeine Einführung |
5 Minuten (ca. 3 Folien) |
1 Seite |
2. Politisches System |
15 Minuten (ca. 6 Folien) |
1 Seite |
3. Mediensystem |
15 Minuten (ca. 6 Folien) |
1 Seite |
4. Routine- und Wahlkampfkommunikation |
20 Minuten (ca. 10 Folien) |
2 Seiten |
5. Vorstellung und Bewertung der Quellen (1.-4.) |
5 Minuten (ca. 3 Folien) |
1 Seite |
6. Diskussion |
20 Minuten (ca. 1 Folie) |
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gesamt |
80 Minuten (max. 30 Folien) |
6 Seiten |
Inhaltliche Schwerpunkte
Grundfrage: Welche Informationen helfen beim Verständnis über das Verhältnis zwischen Politik (Regierung/Parteien/Politiker) und Medien (Unternehmen/Redaktionen/Journalisten) im entsprechenden Land?
1. Einführung
- Grunddaten (Einwohnerzahl, Wirtschaftliche und soziale Situation - Entwicklungen und Trends)
- Aktuelle Situation
2. Politisches System (nur: D1, A, GB, NL, I)
- Regierungssystem und Parlamentsarbeit
- Parteiensystem und Wahlen seit dem 2. Weltkrieg (Anzahl, Entwicklungen, Relevanz)
- Politische Kultur (Umgang mit Politik, politischen Akteuren und Regierungsstil)
3. Mediensystem (nur: D2, A, GB, NL, I)
- Art und Aufbau des Mediensystem (Presse und Rundfunk, Marktanteile)
- Allgemeine Mediennutzung (Bedeutung einzelner Medienformen, Nutzungsdauer)
- Politische Informationsquellen der Bevölkerung (politische Leitmedien, Hauptnachrichtensendung im Fernsehen)
4. Routine- und Wahlkampfkommunikation
- Berichterstattung im politischen Alltagsgeschäft (nur: D2, A, GB, NL, I)
- Regierungskommunikation
- Reformprojekte (z.B. Sozialreformen, Themenmanagement)
- Skandale (z.B. Rücktritte von Regierungsmitgliedern)
- Berichterstattung in Wahlkampfphasen (nur: D1, A, GB, NL, I)
- Wahlkampfkommunikation
- Kampagnen und Kandidaten (z.B. Images)
- Themen (z.B. Framing, Issue-Management)
5. Vorstellung und Bewertung der Quellen (1.-4.)
- Auf welchem Wege wurden nach Quellen recherchiert? (Auswahl)
- Welche Quellen wurden verworfen und warum? (Filterung)
- Wie wurden die Quellen generell bewertet? (Bewertung)
6. Diskussion
- Welche Fragen sind im Plenum offen geblieben?
- Über welchen Akteur oder welche Kampagne kann man nochmals vertieft sprechen?
- Aus der Gruppe: Welche Fragen sind selbst offen geblieben?