Kategorie: Stollens Endnote-Blog


Zitieren mit Word und Endnote

2. Februar 2009 - 15:02 Uhr

Die Software Endnote kann nicht nur Literatur verwalten, sondern auch Zitierungen einfügen und Literaturverzeichnisse erstellen.

1. Schritt

  • Word öffnen
  • Endnote und entsprechende Bibliothek öffnen

2. Schritt

  • Einzelne Einträge können aus Endnote heraus per „Drag&Drop“ nach Word gezogen werden.
  • Alternativ können Einträge über die Endnote-Symbolleiste in Word (4. Button) oder die Symbolleiste in Endnote (12. Button) in Word eingefügt werden.

Endnote fügt in Word ein dynamisches Feld ein.

3. Schritt

Um aus den kryptischen Eintrag ein Zitierung zu machen, muss man zunächst die Funktion „Foramt Bibliography“ aktivieren.

Endnote fragt dann danach, welches Output-Style gewählt werden soll.
Die Output-Styles setzen die Regeln fest, wie zitiert wird und wie das Literaturverzeichnis aussehen sollen.

Um den Output-Style für die Landauer Politikwissenschaft zu nutzen, kann man sich die folgende Datei herunterladen und in den eigenen Output-Style speichern:
IPW_Output_Style_%28Version%201%29.ens

Den entsprechenden Ort für die eigenen Output-Styles lässt sich in den Einstellung von Endnote erfahren:

Edit | Preferences | Folder Locations

Sollte der angebene Ordner nicht existieren, so muss dieser noch selbst angelegt werden.

Sobald die Datei im entsprechenden Verzeichnis liegt, kann man den Output-Style aus der Liste mit allen verfügbaren Styles auswählen.

4. Schritt

Nach der Auswahl des Output-Styles macht Endnote aus dem dynamischen Feld eine richtige Zitierung und fügt zudem automatisch ein Literaturverzeichnis ein.

5. Schritt

Um die Zitierstellen um weitere Angaben (wie Seitenzahlen, o.ä.) zu ergänzen klickt man mit der rechten Maustaste auf die Jahrezahl und geht dann ins Untermenü „Edit Citation(s) | More …“.

Dort lassen sich nun „Prefix“, „Suffix“ und „Pages“ ergänzen. Sollte mehrere Quellen gleichzeitig zitiert werden, so lassen sich über die beiden Pfeile (neben Remove) die Reihenfolge der Quellen in der Zitierung festlegen.

Das Ergebnis sieht dann beispielsweise so aus:

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Update auf Version X2.01 bzw. X2.02: Integrated Library and Online Search Mode

30. Januar 2009 - 17:41 Uhr

Der Hersteller von Endnote – die Firma Thomson Reuters – bietet für die Anwender der Mac- und Windows-Version von Endnote X2 ein Update an:
http://www.endnote.com/support/ENX201_WinMac_updater.asp

Für alle Windows-Anwender wird die Software damit auf Version X2.02 aktualisiert und um einige kleinere Fehler bereinigt:
http://www.endnote.com/support/updates/ENX202Update.zip

Wesentliche Neuerung mit Version X2.01

Seit Version X2.01 ist es in Endnote X2 möglich zwischen drei verschiedenen Betriebsmodi zu wählen:

  • Integrated Library & Online Search Mode
  • Local Library Mode
  • Online Search Mode (Temporary Library)

Der aktuelle Betriebsmodus wird über drei Buttons in der Symbolleiste eingestellt und hat vor allem Einfluss auf das Importverhalten der Anwendung.

Integrated Library & Online Search Mode

Es werden stets die aktuelle Bibliothek sowie die externen Datenbanken für den Import angezeigt. Alle Suchergebnisse gehen sofort in die aktuelle Bibliothek. Fehlerhafte Recherchen führen somit dazu, dass auch unerwünschte Quellen aufgenommen werden und nachträglich einzeln gelöscht werden müssen. Da dies insbesondere bei ungenauen Suchanfragen nicht wünschenswert ist, sollte man für den Import aus Datenbanken auf den Online Saerch Mode umschalten.

Local Library Mode

Die externen Datenbanken sind ausgeblendet und man arbeitet in der aktuellen Bibliothek ohne Einträge importieren zu können.

Online Search Mode (Temporary Library)

Die externen Datenbanken sind eingeblendet und fehlt stattdessen die aktuelle Bibliothek. Nach einer Suchanfrage fließen die Suchergebnisse zunächst in eine temporäre Bibliothek. Von dort aus müssen die richtigen Suchtreffer dann in die eigene Bibliothek importiert werden, bevor man die Einträge bearbeiten kann. (Bis zur Version X1 von Endnote war dies das Standard-Verfahren.)

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Die erste Monographie

20. Januar 2009 - 14:44 Uhr

In Endnote gibt es im wesentlichen zwei grundsätzliche Wege um neue Quellen aufzunehmen:

1. Entweder man tippt die Daten selber in Endnote ein …
oder 2. Man importiert die Angaben aus einer Datenbank.

Man nehme sich ein Buch; zum Beispiel eines vom deutschen Soziologen Niklas Luhmann.

1. Der manuelle und lästige Weg

Auf der Titelseite des Buches erfahren wir, wer das Buch geschrieben hat, wer der Verfasser ist und bei welchem Verlag es erschienen ist.

Diese Daten können wir in Endnote bereits übernehmen. Legen Sie hierzu einfach eine neue Quelle (reference) an. Der schnellste Weg dahin führt über den folgenden Shortcut: STRG + N.

References | New References

Es öffnet sich ein Fenster, wo vielen Angaben gemacht werden können. Um die passenden Felder angezeigt zu bekommen, muss man zunächst die richtige Quellenart (reference type) auswählen. In unserem Fall nehmen wir einfach Book.
Nun geht’s los. Die Felder Author, Year, Title und Publisher können bereits gefüllt werden.

Namen sollten in der Nachname, Vorname angegeben werden. Der rot unterlegte Name deutet in diesem Fall lediglich darauf hin, dass der Autor dem Programm noch unbekannt ist. Sollte eine Institution keinen Vornamen haben, so endet der Autoreneintrag einfach mit einem Komma, also z.B.: „Bundeszentrale für politische Bildung,“.

Nun fehlen noch einige Angaben, die sich auf der nächsten Seite im Buchimpressum finden sollten.

Man erfährt dort den Verlagsort und die Auflage. Beide Angaben werden hinzugeführt
Der Eintrag ist nun fertig und sollte nun so aussehen:

2. Der einfache, aber nicht immer bessere Weg

Da auf der ganzen Welt bereits einige Menschen diese Angaben zum Buch zusammengetragen haben und wir uns im Zeitalter einen weltumspannenden Netzes befinden, kann man davon profitieren. Die Leute, die sich beruflich mit vielen Büchern beschäftigen, sind Bibliothekare, deren Job es ist, Bücher bibliothekarisch zu erfassen. Heute tun Sie dies elektronisch und arbeiten dabei zumeist in Bibliothekverbünden. Diese tragen dann Abkürzungen wie HBZ, SWB, oder GBV und sind auf der Fernleihe bekannt. Im Falle der letzten Beiden, kann man die dort hinterlegten Daten kostenlos abrufen und in Endnote importieren.

Hierzu wechselt man zur erstmaligen Verwendungen in den sogenannten Connection Manager. Dort sind in Endnote Hunderte von Datenbanken und Bibliothekskatalogen hinterlegt, aus denen Endnote Daten importieren kann.

Edit | Connection Files | Open Connection Manager …

Dort findet sich ein Eintrag GBV, der aktiviert werden muss.

Nachdem man den Connection Manager geschlossen hat, findet sich links im Hauptfenster von Endnote unter Online Search ein neuer Eintrag GBV können. Wählt man diesen aus, so öffnet das Programm eine Verbindung zu diesemVerbundkatalog und es zeigt sich unten ein Suchformular. Dies geht allerdings nur dann, wenn eine Internetverbindung besteht.

Im Suchformular sollte eine Suche nach ISBN duchgeführt werden. Hierzu geben wir die ISBN aus dem Buchimpressum ein.

Es sollte genau ein Treffer gefunden werden, der sogleich in die Datenbank übernommen wird.

Wirft man einen Blick auf den Eintrag, so sieht man, dass man mit einer Suchanfrage per ISBN viele Angaben erhält, ohne dass weitere Angaben selbst eintippen musste.
Allerdings hat diese Methode auch Nachteile.

  1. Die Daten sind in ihrer Form an bibliotherische Regeln gebunden, was nicht immer mit wissenschaftlicher Zitierfähigkeit zusammenhängt.
  2. Einige Angaben sind abgekürzt oder schlicht überflüssig.
  3. Es ist nicht auszuschließen, dass auch der Bibliothekar einen Fehler gemacht hat, als er die Angaben erfasst hat.

Daher gilt: Alle Angaben müssen abschließend kontrolliert und korrigiert werden. Das bedeutet, man sollte es mit den Daten aus dem vorliegenden Buch abgleichen und die Angaben entsprechend der eigenen Vorgaben für das wissenschaftliche Zitieren abändern.

So schnell das Importieren von Daten in Endnote auch machbar ist, so geboten ist es gleichzeitig, die Angaben in Ruhe sorgfältig zu prüfen. Von der eingesparten Zeit sollte man stets wieder ein wenig in eine Plausibilitätsprüfung und Endkontrolle investieren.

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Allgemeine Hinweis aus den Tipps und Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten der Abteilung Politikwissenschaft am Institut für Sozialwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau:

Monographien/Bücher Neben dem Vor- und Nachnamen des Autors muss der jeweilige Buchtitel sowie Verlagsort und Verlag angegeben werden. Beinhaltet der Name des Verlags das Wort „Verlag“, so kann dieser abgekürzt werden. So wird z.B. aus „Baden-Baden: Nomos Verlag“ einfach „Baden-Baden: Nomos“. Auf die Angabe der Auflage (engl.: Edition) sollte bei Erstauflagen verzichtet werden, sie ist allerdings bei (veränderten) Folgeauflagen unbedingt erforderlich. Sollten mehrere Verlagsorte genannt sein, so sollte nur der erste genannt werden. Alternativ ist es möglich mehrere Orte durch Querstriche voneinander getrennt anzugeben („Berlin/New York/Wien“).

  • mit einem Autor: Nachname, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel. [Auflage.] Ort: Verlag.
    z.B.: Luhmann, Niklas (2004): Die Realität der Massenmedien. 3. Auflage. Wiesbaden: VS.
  • mit mehreren Autoren Nachname, Vorname/Nachname, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel. [Auflage.] Ort: Verlag.
    z.B.: Mayntz, Renate/Scharpf, Fritz W. (1995): Gesellschaftliche Selbstregelung und politische Steuerung. Frankfurt am Main: Campus.
  • in Endnote: Book Author (Year): Title. Edition. City: Publisher|.

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Angepasste Verbindungsdateien für Import in Endnote

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Der Einstieg

19. Januar 2009 - 14:58 Uhr

Eine neue Bibliothek anlegen

In einer Bibliothek speichert Endnote seine Referenzen (references) ab. Es können beliebig viele Bibliotheken angelegt werden, allerdings macht es durchaus Sinn alle Quellen in eine gemeinsame Bibliothek zu packen.

File | New Reference Library

Hinweis zum Dateiformat von Endnote

Endnote legt jeweils eine einzelne Datei und einen Datenordner an. Um die Bibliothek zu sichern müssen immer beide kopiert bzw. abgespeichert werden. Die Datei alleine reicht hierzu nicht aus.

Ein Hinweis für Experten: Im Ordner „DATEINAME.Data“ werden die Datenbank mit den Einträgen (Unterordner: rdb) als auch mögliche angehängte Dateien (Unterordner: pdf) gespeichert.

Der erste Start mit Endnote

Das Endnote-Fenster ist in vier Bereiche eingeteilt. Oben ist die Symbolleiste, links die Gruppenansicht (mit Verbindungen), rechts zentral die Referenzenliste und rechts unten die Vorschau bzw. die Suchleiste, zwischen denen über einen Reiter gewählt werden kann.

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